Integrierter Umweltschutz
Aus Umweltglossar
Integrierter Umweltschutz bedeutet, den Umweltschutz bereits in die Produktgestaltung und die produktionsverfahren zu integrieren. beispiele dafür sind Produkte mit weniger Rohstoff- oder Energieverbrauch, Herstellungsverfahren, bei denen bereits durch das verfahren selbst weniger Energie, weniger Rohstoffe verbraucht werden und weniger Emissionen, Abfälle usw. entstehen. Gegenüber den sogenannten end-of-pipe-Technologien, bei denen die Schadstoffe erst am Ende des Prozesses teuer eliminiert werden müssen, hat der integrierte Umweltschutz den Vorteil, dass diese Schadstoffe gar nicht erst entstehen. Derartige Verfahren lösen schrittweise die end-of-pipe-Technologien ab.
Deshalb setzt sich diese Technologie auch in Deutschland langsam durch, so jüngere empirische Studien des ZEW. So weist Deutschland von den sieben untersuchten OECD-Ländern mit 57,5 Prozent noch den geringsten Anteil im integrierten Umweltschutz auf, während Japan mit 86,5 Prozent an der Spitze liegt.
