Immission
Aus Umweltglossar
Unter Immissionen (Latein|lat. immittere, hineinsenden) versteht man die Einwirkung von unmittelbar oder mittelbar durch menschliche Tätigkeit verursachten Emissionen auf die Umwelt. Umwelt sind in diesem Zusammenhang Ökosysteme, Menschen, Tiere, Pflanzen, Dinge. Immissionen sind Umwelteinwirkungen. Zu den Immissionen gehören vorwiegend Luftverunreinigungen, Geräusche, Gerüche, Erschütterungen, Licht, Strahlen, Wärme. Weitere Einwirkungen sind denkbar, z.B. durch Pollenimmission gentechnisch manipulierter Pflanzen.
Im Gegensatz stellt die Emission (z.B. Schadstoffausstoß eines Verbrennungsmotors) die Ursache der in der Immission hervortretenden Wirkung (z.B. Ablagerung von Rußpartikeln in der Lunge eines Menschen) dar.
Immissionen führen zu nachteiligen Folgen. Art, Stärke und Umfang des Nachteils sind für die Definition der Immission unbedeutend.
Immissionen haben immer physische Ursachen. Einwirkungen auf die Psyche, z.B. durch Manipulation von Sprache und Bild (Zeitung, Fernsehen) zählen - zumindest derzeit - nicht zu den Umwelteinwirkungen.
