Energieträger

Aus Umweltglossar

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Mit dem Ausdruck Energieträger werden im engeren Sinn Rohstoffe oder Stoffe bezeichnet, die in chemischer oder nuklearer Form Energie speichern und daher für die Energiegewinnung oder den Energietransport nutzbar gemacht werden, bzw. werden können. Im erweiterten (politischen) Sprachgebrauch werden als Energieträger auch Energiequellen bezeichnet (z. B. Geothermie, Solarenergie, Wasserkraft, etc.), die zwar zur Energiegewinnung geeignet sind, aber keinen Energieträger im engeren Sinn darstellen.


Fossile Energieträger

Unter fossilen Energieträgern versteht man [[Brennstoffe)), die im Laufe von Jahrmillionen vor allem aus Pflanzen entstanden sind. Dazu gehören Braun- und Steinkohle, Erdöl und Erdgas. Die Lagerstätten für fossile Brennstoffe werden schon seit Jahrtausenden vom Menschen genutzt und decken immer noch den größten Teil unseres Wärmeenergie-Bedarfs.


Kernenergie

In Deutschland wird ein großer Teil des Stromes durch Kernkraft erzeugt. Die Kernkraft birgt gewisse Risiken für Mensch und Umwelt und ist daher schon immer Bestandteil der öffentlichen Diskussion. Deswegen wird die Zukunft mit großer Wahrscheinlichkeit zunehmend von erneuerbaren Energiequellen dominiert werden.


Erneuerbare Energieträger

Darunter versteht man nachwachsende Energieträger wie Holz, oder natürliche Energiequellen wie Wasserkraft, Wind- und Sonnenenergie. Sie sind durch ihre natürliche Einbindung in die Kreisläufe der Natur sehr umweltverträglich. Wasser und Wind werden im wesentlichen zur Stromerzeugung genutzt. Sonnenenergie eignet sich auch zur direkten Wärmegewinnung für die Warmwasserbereitung.


Erdgas

Erdgas setzt sich als Energieträger immer stärker durch. Es lässt sich von der Förderung über den Transport bis zur Verbrennung sehr rationell und kostensparend einsetzen. Gleichzeitig eignet es sich perfekt für energiesparende Heiztechniken wie z.B. Brennwerttechnik. Erdgas ist der umweltschonendste unter den fossilen Energielieferanten. Die bei der Verbrennung entstehenden CO2-Emissionen sind die geringsten bei fossilen Energieträgern.


Solarsysteme

Solaranlagen für Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sparen teure Energie und schützen die Umwelt. Die CO2-Emissionen werden noch stärker reduziert als bei Gas, in den Sommermonaten wird bis zu 100% des Warmwassers von der Sonne erwärmt.

Umweltbildung für Arbeitnehmer
Ein Gemeinschaftsprojekt der Stiftung Arbeit und Umwelt der IG BCE und der Niedersächsischen Umweltstiftung
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