Duales System Deutschland
Aus Umweltglossar
Die Duales System Deutschland GmbH (DSD) ist ein Unternehmen, das nach der Einführung der Verpackungsverordnung von einem Verbund in Deutschland tätiger Unternehmen der Lebensmittel- und Verpackungsbranche gegründet wurde.
Das Unternehmen betreibt die Sammlung und anschließende Verwertung von Verpackungsabfällen. Als Erkennungszeichen aller Produkte, die dem Verwertungssystem des Unternehmens vom Verbraucher zugeführt werden können, dient der Grüne Punkt. So gekennzeichnete Verpackungsabfälle können im Gelben Sack oder in der Gelben Tonne entsorgt werden.
Die Unternehmen, die ihre Produkte mit dem Grünen Punkt versehen, müssen dafür Lizenzgebühren an DSD abführen.
Die Sammlung, der Transport und die Sortierung der Verpackungsabfälle wird allerdings nicht durch das DSD selber durchgeführt. Das DSD beauftragt für diese Aufgabe stattdessen andere Entsorgungsunternehmen. Die Beauftragung erfolgt dabei im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung. Hierzu ist die Bundesrepublik in so genannte DSD-Vertragsgebiete aufgeteilt, üblicherweise analog den Grenzen der Landkreisen und Städte, für die die interessierten Entsorgungsunternehmen jeweils ein Angebot abgeben können.
Zu Beginn des Jahres 2005 wurde das Duale System Deutschland DSD von der Deutschen Umwelt Investment AG (DUI) übernommen. Die DUI wiederum ist eine Tochter des amerikanischen Investors Kohlberg_Kravis_Roberts_&_Co|Kohlberg Kravis Roberts Co Ltd .
Weblinks
Webpräsenz der Duales Systems Deutschland AG - der grüne Punkt
