Basler Übereinkommen

Aus Umweltglossar

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Das Basler Übereinkommen vom 22. März 1989, auch bekannt als Basler Konvention (vollständiger Titel: Basel Convention on the Control of Transboundary Movements of Hazardous Wastes and Their Disposal), ist ein Rechtswerk, das die "Kontrolle der grenzüberschreitenden Verbringung gefährlicher Abfälle und ihrer Entsorgung (mit Anlagen)" regeln soll.

Sinn der Vereinbarung ist, weltweit ein umweltgerechtes Abfallmanagement und die Kontrolle der grenzüberschreitenden Transporte gefährlicher Abfälle zu ermöglichen.

Teilnehmer und Inkrafttreten

Inkraftgetreten ist die Vereinbarung am 5. Mai 1992. Deutschland seit dem 20. Juli 1995 Vertragspartner. Die Europäische Union hat die Richtlinien in der EU-Abfallverbringungsverordnung für alle Mitgliedsstaaten rechtsverbindlich umgesetzt (Inkraft getreten 1993).

Die USA sind das bislang einzige entwickelte Land, das eine Ratifizierung bislang verweigert hat, was von vielen Seiten und dem dem Basel Action Network in Seattle angeprangert wird. Ansonsten sind zum jetzigen Zeitpunkt an die 160 Staaten der Vereinbarung beigetreten.


Weblinks

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