Altreifen
Aus Umweltglossar
Autoreifen, die nicht mehr für den Straßenverkehr taugen (z. B. 1,6 mm Profiltiefe unterschritten oder Gummi versprödet), werden ausgetauscht und als Altreifen bezeichnet. Daneben gibt es noch Motorradreifen (mindestens 1 mm Profiltiefe) und Reifen für Lastkraftwagen, die wegen ihrer anderen Ansprüche an die zu gewährleistende Tragkraft teilweise andere Material verwenden.
Wenn der Altreifen bis auf einen abgefahrenen Laufstreifen noch voll funktionsfähig ist, kann er erneuert werden.
Die restlichen Altreifen werden vorwiegend in Zementwerken in geschredderter Form als sogenannter Sekundär-Brennstoff thermisch verwertet. Der Stahl in den Reifen dient mineralisch im Zement als Ersatz für Eisenerz.
