Über das Projekt
Aus Umweltglossar
Das Projekt im einzelnen:
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Die Beteiligten
Die Abteilungen Betriebsräte und Umweltschutz sowie die Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie wollen nun aus den Erfahrungen der bisherigen Seminare ein vollständiges, modular aufgebautes Seminarkonzept für die Betriebsrätebildung im Umweltschutz entwickeln und erproben. Es soll auch weniger erfahrenen Referenten erlauben, solche Schulungen bei guter Qualität durchzuführen. Hierdurch wird es möglich sein, dass mit Hilfe dieser Module regionale Schulungen durch die IG BCE und andere Gewerkschaften oder auch interne Schulungen von Betriebsratsgremien durchgeführt werden können. Ziel ist dabei eine möglichst breite Qualifizierung von Betriebsräten und anderen interessierten Gewerkschaftsmitgliedern in Umweltfragen.
Umwelt-Experten, Referenten und die Zielgruppe sollen gemeinsam an der Entwicklung der Module beteiligt werden. Der Expertenkreis, der in das Projekt eingebunden werden soll, setzt sich zusammen aus Referenten/Teamer, die die Umweltseminare für die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie durchführen sowie Experten aus den Betrieben, die dort für betriebliche Umweltqualifizierung verantwortlich sind. Dazu wird ein Workshop mit Betriebsräten und Teamern der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie am Beginn und Ende des Projektes unter Beteiligung von Experten der Sozialpartner durchgeführt.
Das Modulkonzept sieht vor, dass Materialien erstellt werden, die als Grundlage für Planung und Durchführung von Umweltseminaren dienen. In Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Juli 2006 wird ein Konzept für die Qualifizierung von Betriebsräten entwickelt. Dieses Konzept beinhaltet Seminarmodule, die einzeln (z.B. Kurzveranstaltungen) oder im inhaltlichen Zusammenhang (z.B. mehrtägige Seminare) verwendet werden können. Das didaktische Konzept baut u.a. auf den Praxiserfahrung und Reaktionen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf, die in „Probeseminaren“ Anfang 2006 mit den Modulen konfrontiert werden. Vor dem Hintergrund der gemachten Erfahrungen werden die Modul-Materialien nach dieser Erprobung überprüft und ggf. optimiert.
Die Erweiterung eines Dozentenpools hat vielfältige Vorteile. Neben einer Erweiterung des Bildungsangebotes um viele aktuelle Themen, kann auch dem Wunsch vieler Unternehmen verstärkt nachgegangen werden In-House-Schulungen anzubieten.
Die Module sollen so gestaltet sein, dass je nach Zielgruppe, dem gewünschten Schwerpunkt, dem Seminarort und der Zeit die zur Verfügung steht, die Module individuell zusammengestellt werden können. Jedes der Module ist dabei thematisch in sich geschlossen und kann in verschiedensten Kombinationen zum Einsatz kommen. Es wird Module zu den Grundlagen, Managementfragen, Rechtsfragen, etc. geben. Auch sind die einzelnen Module in Kapitel unterteilt und lassen sich so, je nach Vorwissen der Teilnehmer und Zeitbudget, zusammenstellen. Mit Folien, Hintergrundinformationen, Arbeitsgruppen-Aufgaben, Praxisbeispielen, Fragebögen, Umweltquiz, Handouts, etc. sollen den Referenten unterschiedliche Lern- und Arbeitmaterialien an die Hand gegeben werden.
Die Zielgruppe
Zielgruppe sind insbesondere Betriebsräte aus Klein- und Mittelbetriebe (KMU), aber auch aus Großunternehmen in den Bereichen Chemie, Pharma, Energieerzeugung, Bergbau und weiterer Branchen. Aber auch Referenten, die durch die Seminarmodule befähigt werden, nach kurzer Einarbeitungszeit Betriebsräte-Seminare zum Thema Umweltschutz durchzuführen, sollen angesprochen werden.
Die Projektpartner
Im Rahmen des Projektes ist eine strategische Partnerschaft und Förderung durch die
Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie
und der Niedersächsischen Umweltstiftung entstanden.
Die Koordination
Die Koordination des Projektes liegt bei der Stiftung Arbeit und Umwelt der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie, der Abt. Umweltschutz und der Abt. Betriebsräte der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie.
